Unser Traum

 

Wand­lungs­räu­me schaf­fen

Wir wol­len Wand­lungs­räu­me für jun­ge Men­schen schaf­fen, damit sich ihr Poten­zi­al best­mög­lich ent­fal­ten kann, sie eige­ne Ide­en und Träu­me für eine lebens­wer­te Zukunft ent­wi­ckeln kön­nen und dabei unter­stützt wer­den, die­se pro­jekt­ar­tig umzu­set­zen.

Wir brau­chen Pionier*innen der Zukunft

Jun­ge Men­schen, die zum Bewusst­seins- und Bil­dungs­wan­del bei­tra­gen wol­len, haben es heut­zu­ta­ge schwer, sich die dafür nöti­gen Kom­pe­ten­zen anzu­eig­nen und Qua­li­fi­ka­tio­nen zu erwer­ben, die gesell­schaft­lich aner­kannt und wert­ge­schätzt wer­den, aber auch finan­zier­bar sind. Ohne Bewusst­seins- und Bil­dungs­wan­del wird es jedoch nicht gelin­gen, den Wan­del hin zu einer bes­se­ren, gerech­te­ren Erde zu gestal­ten. Wir brau­chen dar­um drin­gend jun­ge Men­schen, Pionier*innen der Zukunft, die bereit und in der Lage sind, unser Bil­dungs­sys­tem vom Kin­der­gar­ten bis zur Uni­ver­si­tät zu ver­än­dern und neue, inno­va­ti­ve Lern­or­te zu grün­den. Wir brau­chen eine neue Form von Bil­dung, bei der das geleb­te Vor­bild im Sin­ne einer bes­se­ren, gerech­te­ren, fried­li­chen Zukunft im Mit­tel­punkt steht.

 
Unser Traum – eine fried­li­che Erde für Mensch, Tier und Natur

Wir träu­men von einer fried­li­chen, gewalt­frei­en Erde, auf der Men­schen, Tie­re und Natur in Ein­heit, Lie­be und gegen­sei­ti­ger Ach­tung leben. Den Men­schen wird dort bewusst sein, dass alles und alle mit­ein­an­der ver­bun­den sind. Wenn wir durch unse­ren Lebens­stil, unse­ren Kon­sum, unser Den­ken, Füh­len und Han­deln ande­re Lebe­we­sen und die Natur schä­di­gen, schä­di­gen wir letzt­lich uns selbst.

 

Vom inne­ren zum äuße­ren Wan­del

Dar­um ist uns bewusst, dass wir den Frie­den, die Ein­heit, die Lie­be und die Ach­tung, die wir uns wün­schen, zunächst in uns selbst ent­wi­ckeln müs­sen, um dann im Äuße­ren einen ent­spre­chen­den Wan­del bewir­ken zu kön­nen. Dafür ist es not­wen­dig, uns tag­täg­lich in der Selbst­re­fle­xi­on, Selbst­er­kennt­nis, Acht­sam­keit, im fried­vol­len Umgang, in Empa­thie zu üben. Es ist not­wen­dig, uns selbst so zu wan­deln, dass wir in der Gemein­schaft mit ande­ren Bedin­gun­gen schaf­fen, damit wir ein­an­der offen und angst­frei begeg­nen kön­nen, weil wir für­ein­an­der – anstatt gegen­ein­an­der – sind. In sol­chen Gemein­schaf­ten, in denen nie­mand mehr den Ande­ren als Objekt betrach­tet, für sei­ne eige­nen Zwe­cke benutzt, auf- oder abwer­tet, ver­ur­teilt, den einen bevor­zugt, den ande­ren benach­tei­ligt, kön­nen ergeb­nis­of­fe­ne Gestal­tungs- und Expe­ri­men­tier­räu­me ent­ste­hen, in denen Men­schen Schritt für Schritt ihr gan­zes Poten­zi­al ent­fal­ten und über sich hin­aus­wach­sen. Sol­che ergeb­nis­of­fe­ne Gestal­tungs- und Expe­ri­men­tier­räu­me nen­nen wir Wand­lungs­räu­me.

 

Unser Traum – Bil­dungs­in­sti­tu­tio­nen wer­den zu Wand­lungs­räu­men

Unser Traum ist es, dass sich alle Bil­dungs­in­sti­tu­tio­nen Schritt für Schritt zu Wand­lungs­räu­men ent­wi­ckeln, sodass jun­ge Men­schen dabei unter­stützt und ermu­tigt wer­den, selbst der Wan­del zu sein, den sie sich auf der Erde wün­schen.

 

Unser Traum – zu wer­den, wer wir im Inners­ten sind

Wir sind über­zeugt davon, dass in jedem Men­schen unglaub­li­che Fähig­kei­ten und Talen­te schlum­mern, die unse­re Gesell­schaft drin­gend braucht, damit der not­wen­di­ge Wan­del auf der Erde gelingt. Doch sind die­se meist durch unse­re Sozia­li­sa­ti­on ver­küm­mert und ver­schüt­tet wor­den[1]. Wir haben zu wenig gelernt, auf unser Herz zu hören und das zu tun, was wir lie­ben, was uns begeis­tert und womit wir einen Wan­del bewir­ken kön­nen. Vie­ler­lei Ängs­te und Abhän­gig­kei­ten hin­dern uns dar­an, der Mensch  zu sein, der wir sein könn­ten. Das wol­len wir ändern, zual­ler­erst, indem wir selbst mit gutem Bei­spiel vor­an­ge­hen, um dann Ande­ren auf ihrem Weg bei­ste­hen und sie beglei­ten zu kön­nen.

 

Unser Traum – ein Bil­dungs­sys­tem mit begeis­tern­den Vor­bil­dern

Unse­re Erde braucht Vor­bil­der, die sich zu selbst­lo­sen Men­schen ent­wi­ckeln wol­len, indem sie win-win-win-Situa­tio­nen gestal­ten, also das anstre­ben, was nicht nur für jeden Ein­zel­nen, son­dern auch für alle Lebe­we­sen auf der Erde und für zukünf­ti­ge Gene­ra­tio­nen gut ist. Sol­che Men­schen braucht unser Bil­dungs­sys­tem.

 

 
Unser Traum – aus eige­nem Antrieb ler­nen, ein Leben lang

Wir träu­men von einem Bil­dungs­sys­tem, in dem es nicht dar­um geht, Wis­sen anzu­häu­fen, das uns Ande­re vor­set­zen und über­stül­pen, son­dern uns Wis­sen aus eige­nem Antrieb und Begeis­te­rung anzu­eig­nen, weil wir einen Sinn dar­in sehen und es brau­chen, um eine bes­se­re Welt mit­zu­ge­stal­ten.

 

Unser Traum – sozi­al-glo­ba­le Kom­pe­ten­zen ste­hen im Mit­tel­punkt

Wir träu­men von einem Bil­dungs­sys­tem, in dem sozi­al-glo­ba­le Kom­pe­ten­zen wie zum Bei­spiel Kon­flikt­fä­hig­keit, Fried­fer­tig­keit, Empa­thie, Ein­füh­lungs­ver­mö­gen, Mit­ge­fühl, Tole­ranz, Team­fä­hig­keit, Gemein­schafts­sinn, Par­ti­zi­pa­ti­ons­fä­hig­keit, Acht­sam­keit, Koope­ra­ti­on, das Erpro­ben von prak­ti­schen Hand­lungs­al­ter­na­ti­ven für eine bes­se­re, gerech­te­re Erde sowie die Fähig­keit zur Selbst­re­fle­xi­on im Mit­tel­punkt der Bil­dungs­an­stren­gun­gen ste­hen.

 

Unser Traum – Bil­dung mit dem Wer­te­an­ge­bot der Gol­de­nen Regel

Wir träu­men von einem Bil­dungs­sys­tem, in dem die Ori­en­tie­rung an dem zen­tra­len Wer­te­an­ge­bot der Gol­de­nen Regel – Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch kei­nem Ande­ren zu – ange­strebt und vor­ge­lebt wird. Denn das ist für uns die ein­fachs­te Zusam­men­fas­sung der Wer­te, die hin­ter den SDGs (Sustain­ab­le Deve­lop­ment Goals = nach­hal­ti­ge Bil­dungs­zie­le) ste­hen. Wenn alle Men­schen sich an der Gol­de­nen Regel ori­en­tie­ren und die­se auch auf ihren Umgang mit Tie­ren und Natur bezie­hen wür­den, dann wür­den noch weit mehr erreicht wer­den, als das, wor­auf sich die Staa­ten­ge­mein­schaft in den SDGs geei­nigt haben: Frie­den auf Erden.

 

Unser Traum – Lie­be und Ach­tung vor allem Leben ein­üben und ler­nen

Wir träu­men von einem Bil­dungs­sys­tem, in dem die tie­fe Ver­bin­dung und Lie­be zu Natur, Tie­ren sowie zu unse­rem gesam­ten Pla­ne­ten Erde geför­dert wer­den. Denn die Sehn­sucht und Moti­va­ti­on, sich selbst zu wan­deln und zum Wan­del bei­zu­tra­gen, ent­steht, wenn wir wie­der das Gefühl für die Ganz­heit, Respekt, Dank­bar­keit und Ach­tung vor allem Leben in uns emp­fin­den. Wir träu­men von einem Bil­dungs­sys­tem, in dem auch die Kom­mu­ni­ka­ti­on sowie Koope­ra­ti­on mit Tie­ren und Natur trai­niert wer­den.

 

Wir wol­len nicht nur träu­men, son­dern unse­re Wand­lungs­träu­me leben

Daher haben wir uns vor­ge­nom­men, die Ausbildungssitu­a­tion für jun­ge Men­schen zu verbes­sern, die sich zu Multiplikator*innen von BNE, Poten­ti­a­l­ent­fal­tungs­coa­ches oder Lernbegleiter*innen für Freie Schu­len ent­wi­ckeln wol­len. Die­se wol­len wir auf die­sem Weg unter­stüt­zen und sie bei der Ent­wick­lung und Umset­zung eige­ner Pro­jek­te für einen Bil­dungs- und Bewusst­seins­wan­del beglei­ten.

 

 

[1] Sie­he: http://www.schuetzer-der-erde.de/warum-die-foerderung-von-kreativitaet-so-wichtig-ist/