Bil­dungs­an­satz

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Wand­lungs­räu­me – was sind das?

Wand­lungs­räu­me sind ergeb­nis­of­fe­ne Gestal­tungs- und Expe­ri­men­tier­räu­me, in de­nen sich alle Betei­lig­ten in einer wert­schätzenden, acht­sa­men, offe­nen Atmo­sphä­re gegen­sei­tig inspirie­ren und ermu­ti­gen, um über sich hin­aus­zu­wach­sen und das Poten­zi­al, das in ihnen steckt, zu erken­nen, zu ent­fal­ten und ihre eige­nen Wand­lungs­träu­me wach­sen und leben­dig wer­den zu las­sen.

Unser Traum für einen Bil­dungs­wan­del

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BNE Aus­zeich­nungs­ver­an­stal­tung: Schuet­zer der Erde – Kor­ne­lia Hau­gg, Lei­te­rin der Abtei­lung Beruf­li­che Bil­dung, Lebens­lan­ges Ler­nen im BMBF (l), Prof. Dr. Vere­na Met­ze-Man­gold, Prä­si­den­tin der Deut­schen UNESCO-Kom­mis­si­on (7.vl), Prof. Dr. Ger­hard de Haan, Wis­sen­schaft­li­cher Bera­ter der Natio­na­len Platt­form BNE (2.vl), Tho­mas Muel­ler-Schoell (3.vl), Han­na Stan­ke (5.vl), Jana Hes­se (6.vl), Celi­ne Lorenz (4.vl). Ber­lin, 27.11.2017, Copy­right: BNE/Thomas Koehler/photothek.net

Wir haben den Traum, dass sich unser Bil­dungs­sys­tem wan­delt. Wir wol­len dazu bei­tra­gen, dass immer mehr inno­va­ti­ve Lern­or­te ent­ste­hen und bestehen­de Lern­or­te sich zu Lern­or­ten des Wan­dels, zu Wand­lungs­räu­men, ent­wi­ckeln:

  • Lern­or­te, in denen Ler­nen­de und Leh­ren­de zu Betei­lig­ten wer­den, die ihren Lern­ort gemein­sam demo­kra­tisch gestal­ten.
  • Lern­or­te, in denen Ler­nen auf Augen­hö­he geschieht, weil Hier­ar­chi­en immer mehr abge­baut wer­den und alle Betei­lig­ten immer mehr in die Mit­ver­ant­wor­tung hin­ein­wach­sen (kön­nen).
  • Lern­or­te, die von den Betei­lig­ten stän­dig ver­än­dert und mit­ge­stal­tet wer­den, weil sie nicht starr, son­dern ver­än­der­bar sind.
  • Lern­or­te, die vie­le Frei- und Spiel­räu­me für eige­ne Gestal­tung und Expe­ri­men­te bie­ten.
  • Lern­or­te, in denen Men­schen frei­wil­lig ler­nen – aus eige­ner Moti­va­ti­on und weil sie einen Sinn dar­in sehen.
  • Lern­or­te, in denen es nicht in ers­ter Linie um Erwerb von Wis­sen geht, son­dern auch um Selbst­re­fle­xi­on, För­de­rung von Pro­blem­lö­sungs­fä­hig­keit, der Freu­de am eige­nen Den­ken, um die Ent­wick­lung von inne­ren Wer­ten, um das Aus­pro­bie­ren von alter­na­ti­ven Hand­lungs­mög­lich­kei­ten sowie um die För­de­rung einer tie­fen Ver­bun­den­heit mit Men­schen, Tie­ren und Natur sowie allem Leben auf der Erde.
  • Lern­or­te, in denen sich alle Betei­lig­ten hand­lungs­re­le­van­tes Wis­sen mit Freu­de und Begeis­te­rung aneig­nen (zum Bei­spiel beim Umset­zen gemein­sa­mer Pro­jek­te), dabei aber auch gleich­zei­tig viel­fäl­ti­ge ande­re sozi­al-glo­ba­le Kom­pe­ten­zen trai­nie­ren.

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Vom inne­ren zum äuße­ren Wan­del

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Wenn wir uns inten­si­ve­re Gedan­ken dar­über machen, wie wir uns mög­lichst opti­ma­le Rah­men­be­din­gun­gen für Bil­dung im Sin­ne von Poten­ti­a­l­ent­fal­tung, per­sön­li­cher Ent­wick­lung, Co-Krea­ti­vi­tät sowie die För­de­rung von Gestal­tungs­kom­pe­tenz vor­stel­len, dann wird uns schnell klar, dass wir sol­che Wand­lungs­räu­me zunächst in uns selbst erschlie­ßen müs­sen, um sie gemein­sam mit Ande­ren, Gleich­ge­sinn­ten, im Äuße­ren ent­ste­hen las­sen zu kön­nen. Wir sind uns also bewusst, dass es auf unser Vor­bild als Wandlungs(t)räume-Coaches ankommt. In dem Maße, wie wir als Team Wert­schät­zung, Acht­sam­keit, Offen­heit vor­le­ben, för­dern wir dies in der Grup­pe. Wenn wir alle Betei­lig­ten ehr­li­chen Her­zens dazu ein­la­den, eige­ne Ide­en, Inspi­ra­tio­nen und Kri­tik ein­zu­brin­gen, wenn alle Betei­lig­ten spü­ren, dass wir sie ernst neh­men, dann för­dern wir ein angst­frei­es Kli­ma, in dem alle Betei­lig­ten sich nicht mehr hin­ter Mas­ken ver­ste­cken, son­dern sich trau­en, sie selbst zu sein. Es kommt also in ent­schei­den­dem Maße dar­auf an, dass wir uns selbst reflek­tie­ren und erken­nen. Es kommt dar­auf an, dass wir uns so sehen, wie wir wirk­lich sind: mit unse­ren Stär­ken und ver­wirk­lich­ten inne­ren Wer­ten sowie mit unse­ren noch vor­han­de­nen Schat­ten­sei­ten und Feh­lern. Wer Freu­de dar­an hat, sich selbst stän­dig wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, wird für alles dank­bar sein: für alles Posi­ti­ve, das wir an uns selbst ent­de­cken, aber auch für das weni­ger Posi­ti­ve sowie Kri­tik. Denn dar­aus kön­nen wir ler­nen, um unse­rem Ide­al eines fried­fer­ti­gen, posi­ti­ven, lie­be­vol­len, acht­sa­men Men­schen immer näher zu kom­men.
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Bezug zu regio­na­len, natio­na­len und glo­ba­len Ziel­set­zun­gen

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Mit unse­rer Bil­dungs­ar­beit leis­ten wir einen Bei­trag zur Umset­zung regio­na­ler, natio­na­ler und glo­ba­ler Zie­le. Ins­be­son­de­re bezie­hen wir uns mit unse­rem inno­va­ti­ven Bil­dungs­an­satz auf die Agen­da 21, die Agen­da 2030, die SDGs sowie das UNESCO-Welt­ak­ti­ons­pro­gramm Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung. Bei­spiel­haft nen­nen wir hier die wich­tigs­ten Bezugs­punk­te:

  • Agen­da 21: 36.3 Bildung/Erziehung ein­schließ­lich for­ma­ler Bil­dung, öffent­li­che Bewusst­seins­bil­dung und beruf­li­che Aus­bil­dung sind als ein Pro­zess zu sehen, mit des­sen Hil­fe die Men­schen als Ein­zel­per­so­nen und die Gesell­schaft als Gan­zes ihr Poten­ti­al voll aus­schöp­fen kön­nen.“ Mehr erfah­ren
  • Agen­da 2030 / Sustainab­le deve­lop­ment goals (SDGs):
    Ziel 4:
    Für alle Men­schen inklu­si­ve, chan­cen­ge­rech­te und hoch­wer­ti­ge Bil­dung sowie Mög­lich­kei­ten zum lebens­lan­gen Ler­nen sicher­stel­len. Mehr erfah­ren
  • UNESCO-Welt­ak­ti­ons­pro­gramm Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung: Die Road­map des Welt­ak­ti­ons­pro­gramms benennt fünf prio­ri­tä­re Hand­lungs­fel­der. Wir leis­ten einen Bei­trag zur Umset­zung der Prio­ri­tä­ten 2–5.

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Ganz­heit­li­cher Bil­dungs­an­satz

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Unser ganz­heit­li­cher Bil­dungs­an­satz baut dar­auf auf, dass wir in einem Semi­nar oder einem Pro­jekt Men­schen immer auf ver­schie­de­nen Ebe­nen anspre­chen, die den Aspek­ten der unten ste­hen­den Blü­te ent­spre­chen.

Mehr über unse­ren inno­va­ti­ven, ganz­heit­li­chen Bil­dungs­an­satz, den wir seit 2003 in jah­re­zehn­te­lan­ger Modell­pro­jekt­ar­beit ent­wi­ckelt haben und stän­dig wei­ter­ent­wi­ckeln, erfährst du hier sowie im Hand­buch “Das Erd­schüt­zer­pro­jekt – Päd­ago­gik für eine lebens­wer­te, fried­li­che Zukunft”. Das Hand­buch sowie die dazu­ge­hö­ri­ge DVD wur­den von der UNESCO im Jahr 2010 als offi­zi­el­ler Bei­trag zur Welt­de­ka­de Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung aus­ge­zeich­net.

Außer­dem för­dern wir durch unse­re inne­re Hal­tung sowie unser Vor­bild das Ent­ste­hen von Poten­ti­a­l­ent­fal­tungs­ge­mein­schaf­ten.

Poten­ti­a­l­ent­fal­tungs­ge­mein­schaf­ten sind Teams / Gemein­schaf­ten, in denen eine Art des Umgangs mit­ein­an­der gepflegt wird, bei der nie­mand mehr zum Objekt der Zie­le und Absich­ten, der Beleh­run­gen und Erwar­tun­gen, der Bewer­tun­gen und Maß­nah­men Ande­rer gemacht wird.” Gerald Hüt­her

Auf die­se Wei­se sowie durch die Umset­zung von in Fach­krei­sen aner­kann­ten best-prac­tice-Kri­te­ri­en einer Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (BNE) (Pro­jekt ANU 2000) errei­chen wir eine maxi­ma­le Wir­kung. Das zei­gen unse­re regel­mä­ßig durch­ge­führ­ten, detail­lier­ten Eva­lua­tio­nen. Die best-prac­tice-Kri­te­ri­en einer BNE erläu­tern wir in den nach­fol­gen­den Tabs:

In unse­rer Metho­dik, unse­ren Ziel­set­zung, unse­ren Bil­dungs­prin­zi­pi­en sowie der Gestal­tung för­der­li­cher Rah­men­be­din­gun­gen ori­en­tie­ren wir uns an best-prac­tice-Kri­te­ri­en einer Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (Pro­jekt ANU 2000) an Qua­li­täts­kri­te­ri­en für die ent­wick­lungs­po­li­ti­sche Bil­dungs­ar­beit (VENRO 2012), an bewähr­ten päd­ago­gisch-didak­ti­schen Prin­zi­pi­en des Pro­jekts „Eine Welt in der Schu­le“ (Uni Bre­men) sowie an den Qua­li­täts­kri­te­ri­en für her­aus­ra­gen­de Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung, deren Umset­zung im Rah­men der Aus­zeich­nung im UNESCO-Welt­ak­ti­ons­pro­gramm über­prüft wird. Ins­be­son­de­re grei­fen wir bei der Umset­zung unse­rer Ver­an­stal­tun­gen die Prin­zi­pi­en der Nach­hal­tig­keit gemäß des Who­le-Insti­tu­ti­on-Aproa­ches auf. Das bedeu­tet, dass nicht nur Lern­pro­zes­se und Metho­den auf BNE aus­ge­rich­tet sind, son­dern unse­re Semi­nar­or­te sich auch in ihrer Bewirt­schaf­tung an Prin­zi­pi­en der Nach­hal­tig­keit ori­en­tie­ren. Wir ach­ten gene­rell auf ein glaub­wür­di­ges, trans­pa­ren­tes Umfeld, wozu auch gehört, dass Seminarbegleiter*innen glaub­wür­di­ge, authen­ti­sche und trans­pa­ren­te Vor­bil­der sind.
 
Wir set­zen nicht auf Fron­tal­un­ter­richt oder Vor­le­sun­gen. In unse­ren Semi­na­ren för­dern wir die Fähig­keit zur krea­ti­ven Mit­ge­stal­tung der Zukunft (Gestal­tungs­kom­pe­tenz) sowie die dafür wich­ti­gen Schlüs­sel­kom­pe­ten­zen (z. B. Fähig­keit zu ver­netz­tem, pla­ne­ri­schen und vor­aus­schau­en­dem Den­ken, die Fähig­keit zur Refle­xi­on auf den eige­nen Lebens­stil, Krea­ti­vi­tät und Fan­ta­sie, Fähig­keit zu Koope­ra­ti­on und Soli­da­ri­tät). Es ist uns wich­tig, dass Betei­lig­te in ihre krea­ti­ve Kraft kom­men und Selbst­wirk­sam­keit erfah­ren.
 
Wir arbei­ten vor­ran­gig mit inter­ak­ti­ven, par­ti­zi­pa­ti­ven Metho­den, z. B. Zukunfts­werk­stät­ten, Plan­spie­len, Kunst- und Krea­ti­vi­täts­me­tho­den, erleb­nis-, natur- oder wild­nis­päd­ago­gi­schen Metho­den, Fan­ta­sier­ei­sen, Impro­vi­sa­ti­ons­thea­ter, World Café, Metho­den der Sozio­kra­tie, Wahr­neh­mungs- und Selbst­er­fah­rungs­me­tho­den, Dra­gon Drea­ming, Inter­net-Recher­che, digi­ta­les, prak­ti­sches oder künst­le­risch-krea­ti­ves Gestal­ten sowie Do-it-yours­elf (DIY)-Erfin­dun­gen.
 
Wir erpro­ben alter­na­ti­ve Hand­lungs­mög­lich­kei­ten und zei­gen reel­le Hand­lungs­mög­lich­kei­ten auf. Wir gestal­ten zum Bei­spiel mit den Betei­lig­ten krea­ti­ve, zukunfts­fä­hi­ge, öko­lo­gisch-vega­ne Mahl­zei­ten, bie­ten pfif­fi­ge Ein­kaufs­for­scher­ral­lyes, fan­ta­sie­vol­le Do-It-Yours­elf-Akti­vi­tä­ten sowie vie­ler­lei ande­re Her­aus­for­de­run­gen, Sen­si­bi­li­sie­rungs- und Ver­tie­fungs­übun­gen an, um den eige­nen All­tag zu berei­chern, zu ver­än­dern und um neue Per­spek­ti­ven zu ent­de­cken.
 
Wir set­zen uns in unse­ren Semi­na­ren mit Schlüs­sel­the­men einer Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (BNE) aus­ein­an­der, z. B. Ernäh­rung und Land­wirt­schaft, Ener­gie & Kli­ma­schutz, Glo­ba­les Ler­nen, Kon­sum & Lebens­sti­le, Ethik & Ästhe­tik & Wer­te­ent­wick­lung, Gesund­heit, Res­sour­cen­schutz und Bio­di­ver­si­tät, …)
 
Wir beleuch­ten The­men aus meh­re­ren Per­spek­ti­ven (öko­lo­gisch, sozi­al, öko­no­misch, ethisch, glo­bal) und regen mit viel­fäl­ti­gen, inno­va­ti­ven Metho­den zum Per­spek­tiv­wech­sel an.
 
Wir ori­en­tie­ren uns an aner­kann­ten fach­li­chen Prin­zi­pi­en, ins­be­son­de­re am Beu­tels­ba­cher Kon­sens (Über­wäl­ti­gungs­ver­bot, kei­ne Indok­tri­na­ti­on). Ver­mit­tel­te Infor­ma­tio­nen und Hand­lungs­emp­feh­lun­gen bewe­gen sich soweit wie erkenn­bar in wis­sen­schaft­lich abge­si­cher­tem Rah­men. Gibt es aus fach­li­cher Sicht offe­ne Fra­gen oder wider­sprüch­li­che Ansich­ten, wer­den die­se auch als sol­che dar­ge­stellt. Auf die­se Wei­se wol­len wir errei­chen, dass Teil­neh­men­de die Freu­de am eige­nen Den­ken und Recher­chie­ren ent­de­cken und dass sie Ent­schei­dungs- und Hand­lungs­kom­pe­tenz in kom­ple­xen Zusam­men­hän­gen erlan­gen.
 
Krea­ti­vi­tät hal­ten wir sowohl in einer zukunfts­fä­hi­gen Arbeits­welt also auch im Bil­dungs­we­sen für einen zen­tra­len Fak­tor, um eine nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung vor­an­zu­brin­gen. Wir sind über­zeugt davon, dass sich Krea­ti­vi­tät am bes­ten in Gemein­schaf­ten, Orga­ni­sa­tio­nen oder Unter­neh­men ent­fal­ten kann, in denen eine Kul­tur des Mit­ein­an­ders im Sin­ne des­sen, was wir als Wand­lungs­räu­me bezeich­nen, gepflegt wird. Angst, sich zu bla­mie­ren, Rou­ti­ne, Scham, Hier­ar­chi­en sowie Bewer­tun­gen, Beur­tei­lun­gen und Kon­kur­renz behin­dern den Mut, etwas Neu­es zu wagen, zu den­ken und zu machen. Jeder Mensch ist krea­tiv, aber die meis­ten wis­sen es nicht oder glau­ben es nicht.
Eine Wohl­fühl­at­mo­sphä­re, in der sich alle sicher, gebor­gen, geschätzt und respek­tiert füh­len und in der auch die phy­sio­lo­gi­schen Grund­be­dürf­nis­se Ernäh­rung, Schla­fen, Ent­span­nung, Bewe­gung in mög­lichst gesun­der Art und Wei­se befrie­digt wer­den, ist eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung dafür, dass Men­schen in einen krea­ti­ven Fluss (Flow) kom­men. Ener­gi­zer, Abwechs­lung von Bewe­gung, Anspan­nung und Ent­span­nung sowie die Ein­la­dung, die eige­nen Bedürf­nis­se zu beach­ten und zu äußern, tra­gen zu einer Atmo­sphä­re bei, die den krea­ti­ven Fluss för­dert. In unse­ren Pro­jek­ten und Semi­na­ren müs­sen sich Men­schen also nicht an 45-Minu­ten-Rhyth­men anpas­sen, son­dern gestal­ten die Struk­tur durch das Äußern ihrer Bedürf­nis­se mit. Wir wen­den ver­schie­de­ne Metho­den an, um eine sol­che Feed­back-Kul­tur zu erler­nen.

Ein wesent­li­cher Aspekt unse­rer Pro­jekt- und Semi­nar­ar­beit ist, dass wir kei­ne Angst vor Feh­lern haben und den Betei­lig­ten auch kei­ne Angst vor Feh­lern machen. Wir sind nicht per­fekt, aber immer offen für Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge und Kri­tik. Wir geben den Betei­lig­ten stets aus­führ­lich und viel­fäl­tig die Mög­lich­keit dazu, uns Rück­mel­dun­gen in die­sem Sin­ne zu geben und sich ein­zu­brin­gen.

Wer wagt, wer Neu­es aus­pro­biert und Risi­ken ein­geht, muss auch damit rech­nen, dass nicht alles immer so klappt, wie geplant. Doch wer offen und lern­be­reit ist, wird alles gründ­lich reflek­tie­ren und eva­lu­ie­ren, um das, was noch nicht opti­mal war, wei­ter zu ver­bes­sern. So wer­den Pro­jek­te, Semi­na­re, Metho­den sowie unse­re Fähig­keit, Grup­pen zu beglei­ten, von mal zu mal bes­ser. Wir ler­nen und ent­wi­ckeln uns nach dem Prin­zip „Ver­such & Irr­tum“.

Die­se Leich­tig­keit des Seins, der gelas­se­ne Umgang mit Feh­lern und Irr­tü­mern, ist auch ein Prin­zip, das wir in unse­ren Semi­na­ren vor­le­ben und wei­ter­ge­ben.