Krea­ti­ve Wandlungs(t)räume

Ziel­grup­pen

Die Fort­bil­dung rich­tet sich an

  1. beson­ders enga­gier­te, talen­tier­te, krea­ti­ve Stu­die­ren­de,
    • die sich als „SDG-Coa­ches“ qua­li­fi­zie­ren wol­len,
    • die auf­grund ihres bis­he­ri­gen ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments und beson­de­ren Talents ver­mu­ten las­sen, dass sie an ihren Uni­ver­si­tä­ten eine Vor­bild­rol­le im Sin­ne von Poten­zi­a­l­ent­fal­tung und Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (BNE) über­neh­men kön­nen,
    • die sich zutrau­en, an ihrem Stu­di­en­ort eine loka­le Aus­tausch- und Enga­ge­ment­grup­pe zu initi­ie­ren, bereits eine sol­che initi­iert haben oder Teil einer bestehen­den Initia­ti­ve sind, in der sie ihre metho­di­schen Kom­pe­ten­zen sowie ihre im Semi­nar erwor­be­nen Qua­li­tä­ten als Coa­ches ein­brin­gen kön­nen und wol­len.
    • die ihre in Initia­ti­ven des Wan­dels gewon­nen Erfah­run­gen ein­brin­gen wol­len.
  2. erfolg­rei­che Absolvent*innen der Wei­ter­bil­dung Natur- und Mit­welt­bil­dung & Poten­ti­a­l­ent­fal­tung, die vor­ha­ben, eine frei­be­ruf­li­che Exis­tenz als krea­ti­ve Wandlungs(t)räume-Coaches auf­zu­bau­en,
  3. beson­ders enga­gier­te Studienabsolvent*innen, die das Ziel haben, sich zu Wandlungs(t)räumecoaches wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und sich im ers­ten Schritt in ähn­li­cher Wei­se wie die betei­lig­ten Stu­die­ren­den als SDG-Coa­ches qua­li­fi­zie­ren wol­len.

Für alle drei Ziel­grup­pen besteht die Chan­ce, durch ein Stipen­dium die Kos­ten zu redu­zie­ren oder kos­ten­los teil­neh­men zu kön­nen.

Zulas­sungs­vor­aus­set­zun­gen: Bewer­bung als ehrenamtliche*r Multiplikator*in im Wandlungs(t)räumeprojekt. Zum Bewer­bungs­for­mu­lar.

Zer­ti­fi­kat: Teil­neh­men­de, die min­des­tens zu 90% bei den Seminarmo­dulen anwe­send waren und die in der Fort­bil­dung erwor­be­nen Kom­pe­ten­zen in einer loka­len Grup­pe ange­wen­det haben, erhal­ten ein Zer­ti­fi­kat als SDG-Coach.

Wer­de SDG-Coach

Zie­le

Die Semi­na­re Krea­ti­ve Wandlungs(t)räume die­nen dazu,

  • dich auf krea­ti­ve Wei­se mit dei­nen Ide­en, Träu­men und Wer­ten für eine lebens­wer­te, fried­li­che Zukunft unse­res Pla­ne­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen,
  • Über­ein­stim­mun­gen oder Abwei­chun­gen dei­ner Wer­te und Träu­me gegen­über den hin­ter den SDGs ste­hen­den Wer­ten und Zie­len zu dis­ku­tie­ren und zu klä­ren,
  • dazu pas­sen­de Metho­den und Spie­le aus­zu­pro­bie­ren, mit- und wei­ter­zu­ent­wi­ckeln,
  • dei­ne Kom­pe­ten­zen als Coach und Lernbegleiter*in zu erpro­ben und zu stär­ken,
  • dei­ne Selbst­lern­kom­pe­tenz zu stei­gern.

Ins­be­son­de­re kannst du von den Semi­na­ren pro­fi­tie­ren durch:

  • Erwerb von Metho­den­kom­pe­tenz
  • Trai­ning und Stei­ge­rung der eige­nen Krea­ti­vi­tät
  • Erwerb von Coach- und Lei­tungs­kom­pe­tenz
  • Stär­kung der eige­nen Per­sön­lich­keit
  • Moti­va­ti­on für eige­nes gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment
  • Selbst­er­kennt­nis, Klä­rung kon­kre­ter, nächs­ter Schrit­te für den eige­nen Weg

Was du in die­sen Work­shops erlernst, kannst du in einer loka­len Grup­pe (z. B. Wohn­ge­mein­schaft, Aus­tausch­grup­pe, Initia­ti­ve, …) wei­ter­ge­ben und dich dabei als Coach erpro­ben. Wir unter­stüt­zen dich auch ger­ne dabei, eine sol­che loka­le Grup­pe zu initi­ie­ren.

Inhal­te

Krea­ti­vi­tät & Erfah­rung von Selbst­wirk­sam­keit
Wir erpro­ben und ent­wi­ckeln Spie­le, Spiel­ge­schich­ten, Gedich­te, Kunst, Lie­der, Thea­ter­im­pro­vi­sa­tio­nen, Mär­chen, Traum­reisen, Film­clips, Rät­sel, Come­dy, Zeitschrif­ten, Pos­ter und ande­re künst­le­­risch-ästhe­ti­sche Gestal­tun­gen. Damit kön­nen wir Fan­ta­sie und Kre­ati­vität sowie die Freu­de am eige­nem schöp­fe­ri­schen Ge­stal­ten nicht nur bei uns selbst, son­dern auch bei Ande­ren wecken. Vie­le Men­schen las­sen sich auf die­se  beson­de­re Wei­se anre­gen, sich selbst zu reflek­tie­ren, sich Wis­sen und Kom­pe­ten­zen anzu­eig­nen und ihre Ide­en und Träu­me für eine lebens­wer­te, fried­li­che Zukunft zu kom­mu­ni­zie­ren.
Bei­spiel:

Aus­tausch „Vom inne­ren zum äuße­ren Wan­del“ – z. B. zu fol­gen­den The­men
Wenn uns bewusst wird, dass wir selbst Teil der Pro­ble­me die­ser Erde sind, aber auch Teil der Lösun­gen sein kön­nen, wer­den wir unse­re indi­vi­du­el­len Schrit­te tun, unse­rem Wand­lungs­traum näher zu kom­men. Wir kön­nen also selbst der Wan­del sein, den wir uns auf der Erde wün­schen. Die Semi­na­re krea­ti­ve Wandlungs(t)räume bie­ten daher Raum für Aus­tausch, um unse­re nächs­ten Schrit­te zu tun, um frei­er, glück­li­cher und stär­ker zu wer­den, damit wir die Ener­gie haben, als Pion
ier*innen der Zukunft Neu­es auf die Bei­ne zu stel­len. Wir tau­schen uns über The­men aus, die die Betei­lig­ten beschäf­ti­gen, z. B.:

  • Wie schaf­fen wir es, inner­lich un­ab­hängiger, frei­er zu wer­den?
  • Wie ent­wi­ckeln wir mehr Entschei­dungs­freude?
  • Wie brin­gen wir mehr Leich­tig­keit in unse­ren All­tag?
  • Wie gewin­nen wir mehr Gelas­sen­heit und Ver­trau­en in unser Le­ben?
  • Wie schaf­fen wir es, un­be­einflusst her­aus­zu­fin­den, was wir selbst wol­len, was unser Her­zens­an­lie­gen ist? …
    Anhand kon­kre­ter Pro­ble­me oder Kon­flik­te, die uns beschäf­ti­gen, kön­nen wir – wer das will – durch inne­ren Aus­tausch Lösun­gen und nächs­te Schrit­te (er-)finden.

Drei junge Frauen hören einem jungen Mann bei einem Vortrag zu

Coa­ching
Mit­tels ver­schie­de­ner Metho­den und Übun­gen trai­nie­ren wir unse­re Coach- und Lei­tungs­kom­pe­tenz. Dazu nut­zen wir z. B. Rol­len­spiel-Übun­gen oder Plan­spie­le zu rea­len, von uns erleb­ten Situati­onen oder wen­den die Thea­ter­im­pro oder Plan­spie­le zu rea­len, von uns erleb­ten Situa­tio­nen. Dabei kön­nen sich ein­zel­ne Per­so­nen als Coach erpro­ben und erhal­ten von der Grup­pe kolle­gi­ales Feed-Back. Wir er­arbeiten uns anhand kon­kre­ter Bei­spie­le Kri­te­ri­en einer guten Gesprächs­füh­rung – der Basis für jeg­li­ches Coa­ching. Anhand von Bei­spie­len aus der Pra­xis trai­nie­ren wir, wie wir sou­ve­rä­ner mit Kon­flik­ten und unvor­her­ge­se­he­nen Ereig­nis­sen umge­hen kön­nen. Wir erpro­ben, wie wir Unvor­her­ge­se­he­nes nut­zen kön­nen, um Kin­der, Jugend­li­che oder Erwach­se­ne situa­ti­ons­ori­en­tiert zur Selbst­re­fle­xi­on anzu­re­gen, damit ihnen bewusst wird, dass jeder klei­ne Schritt, den wir in unse­rem All­tag tun, gro­ße Wir­kung hat – nach dem Mot­to: glo­bal den­ken, lokal han­deln.

Sechs junge Frauen stehen vor einem kreativen Plakat mit der Aufschrift "Blumenwiese"

Selbst­lern­kom­pe­tenz
Wir tau­schen uns aus über eige­ne Forschungs­ziele und spann­en­­de For­schungs­the­men, selbst gesuch­te Her­aus­for­de­run­gen, per­sön­li­che Inspi­ra­tio­nen etc. Unser Ziel ist es zu üben, wie wir uns selbst­or­ga­ni­siert und selbst­be­stimmt mög­lichst frei bil­den kön­nen. Im Rah­men von Open Space gibt es Raum, um eige­ne The­men, die mit Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung, Sustainab­le Deve­lop­ment Goals (SDGs) und unse­ren Visio­nen für eine le­benswerte Zukunft zusam­men­hän­gen, ein­zu­brin­gen. Wir kön­nen uns z. B. gegen­sei­tig hilf­rei­che Bü­cher, Fil­me oder Blogs in klei­nen Impuls­vor­trä­gen vor­stel­len. Oder wir tei­len selbst erleb­te Chal­len­ges oder neu ge­lernte Metho­den mit den ande­ren. Dabei kön­nen sich alle Betei­lig­ten – z. B. beim Anlei­ten einer Metho­de – auch in einer Lei­tungs­rol­le erpro­ben.
So trai­nie­ren wir die Kom­pe­tenz, sich eige­ne Zie­le zu set­zen, sie zu mana­gen, der inne­ren Begeis­te­rung zu fol­gen und damit ande­re inspi­rie­ren zu kön­nen.
 

Ers­te Schrit­te zur pro­fes­sio­nel­len Pro­jekt­ent­wick­lung
Anhand der Her­zensthe­men, die Betei­lig­te ein­brin­gen, über­le­gen wir in der Grup­pe, ob es von die­sen Herzens­the­men eine Verbin­dung zu den SDGs gibt oder wie wir sol­che her­stel­len kön­nen, was wiede­rum eine krea­ti­ve Her­aus­for­de­rung ist. In die­sem Zusam­men­hang üben wir ers­te Schrit­te, die für eine pro­fes­sio­nel­le Pro­jekt­ent­wick­lung we­sentlich sind.

Orga­ni­sa­to­ri­sches

Unter­kunft und Ver­pfle­gung: Ein­fa­che Unter­kunft im Mehr­bett­zim­mer. Hoch­wer­ti­ge, bio­ve­ga­ne Ver­pfle­gung, soweit mög­lich aus sai­so­na­lem, regio­na­lem fried­fer­tig-bio­ve­ga­nem Land­bau

An- und Abrei­se: Wir ver­mit­teln ger­ne Fahr­ge­mein­schaf­ten. Wei­te­re Anrei­se­infor­ma­tio­nen gibt es hier.

Unter­schie­de zur Wandlungs(t)räume-Coach-Ausbildung:

  • Alle drei Modu­le der Semi­na­re Krea­ti­ve Wandlungs(t)räume kön­nen auch ein­zeln besucht wer­den. Sie sind in sich abge­schlos­sen und bau­en nicht auf­ein­an­der auf.
  • Alle drei Modu­le kön­nen auch als Schnup­per­ter­min genutzt wer­den, um unser Team sowie die Qua­li­tät unse­rer Arbeit ken­nen­zu­ler­nen
  • Um ein Zer­ti­fi­kat zu erhal­ten, musst du nicht – wie bei der Wandlungs(t)räume-Coach-Ausbildung – ein eige­nes Pro­jekt umset­zen. Du kannst hier jedoch auch ein Zer­ti­fi­kat erhal­ten. Vor­aus­set­zung dafür ist, dass du alle drei Modu­le besuchst und eige­nes, ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment in einer loka­len Grup­pe erfolgt ist.
  • Die Semi­nar­mo­du­le Krea­ti­ve Wandlungs(t)räume rich­ten sich an eine fort­ge­schrit­te­ne Ziel­grup­pe, die sich bereits in gro­ßem Maße enga­giert, viel Eigen­ver­ant­wor­tung trägt und über eini­ge Vor­kennt­nis­se in Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (BNE) ver­fügt. Die Semi­nar­rei­he Krea­ti­ve Wandlungs(t)räume ist daher in beson­de­rem Maße par­ti­zi­pa­tiv, weil sie alle Betei­lig­ten ein­lädt, das Semi­nar durch eige­ne Ide­en sowie Ver­ant­wor­tungs­über­nah­me aktiv mit­zu­ge­stal­ten.
  • Für die Semi­na­re Krea­ti­ve Wandlungs(t)räume wäh­len wir daher jun­ge Men­schen aus, die bereits ganz kon­kret die Absicht haben, in eine Assis­tenz- oder / und Semi­nar­be­glei­tungs­rol­le hin­ein­zu­wach­sen und sich bei uns für eine Mit­wir­kung bewor­ben haben.